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MedAntarktika |
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Eine
medizinische Forschungsexpedition zum Mount Vinson, dem höchsten
Gipfel der Antarktis, vom 18.12.2001 bis 18.01.2002.
Von 1901 bis 1903 fand die erste deutsche Expedition zur Antarktis
statt, sie stand unter der Leitung des Geologen Erich von Drygalski.
Wesentlicher Bestandteil dieser Expedition waren Untersuchungen und
Experimente im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Als Förderer
des technischen Fortschritts hat Spaten München dieses gewagte
Unternehmen bereits gesponsert.
Genau 100 Jahre danach war die MedAntarktika - bestehend aus
den vier Ärzten Dr. Wilhelm Fischer, Dr. Karl Flock, Dr. Wolfgang
Haller und Dr. Hans Schiessler sowie dem Bergführer Walter Laserer -
ebenfalls auf dem 7. Kontinent unterwegs. Und wieder stand Spatenbräu
tatkräftig zur Seite und unterstützte die Expedition.
Neben der Besteigung des Mount Vinson, dem mit circa 5130 Metern höchsten
Berg der Antarktis, standen wie schon damals technisch-wissenschaftliche
und medizinische Forschungen im Vordergrund der Expedition. |
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Am 18. Dezember 2001 ging
es zunächst per Flugzeug nach Punta Arenas am südlichen
Ende Chiles. Hier musste das Expeditionsteam wegen des schlechten
Wetters 18 lange Tage ausharren, ehe der Weiterflug in die Antarktis
möglich war. Am 6. Januar 2002 war es dann soweit, es wurde mit
der Durchführung der medizinischen und technischen Forschungen
begonnen.
Zum einen wurden in umfangreichen dermatologischen Forschungen die
Auswirkungen extremer äußerer Bedingungen auf die Haut
untersucht; zum anderen Studien im Bereich der Leistungsphysiologie
durchgeführt. Hierbei stand der Einfluss hoher körperlicher
Belastung auf Essverhalten und Gewichtsveränderungen im Mittelpunkt
der Untersuchungen.
Ein weiteres zentrales Anliegen der MedAntarktika war, Funktion und
Einsatzmöglichkeiten der Übertragung medizinischer Daten
über Satellit von der Antarktis nach Deutschland zu überprüfen.
Die Übertragungen wurden während des gesamten Expeditionsverlaufs
erfolgreich durchgeführt. Einzig auf der letzten Etappe der Besteigung
des Mount Vinson wurde darauf verzichtet, um die Bergsteiger beim
Gipfelanstieg nicht durch die für die Übertragung mitzuführenden
Geräte noch zusätzlich zu belasten. Von diesem positiven
Ergebnis könnte nun ein wichtiger Anstoß für den weltweiten
Ausbau dieser sogenannten "Telemedizin" ausgehen. |
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Der Höhepunkt in bergsteigerischer
Hinsicht war zweifellos der 11. Januar: Das MedAntarktika-Team stand
auf dem Gipfel des Mount Vinson, unter sich die schier unendlichen
Weiten der antarktischen Eiswüste. Wegen der extrem niedrigen
Temperaturen (minus 25 Grad Celsius und darunter), deretwegen ein
erster Gipfelversuch am Vortag noch vorzeitig abgebrochen werden musste,
blieb nur wenig Zeit, dieses einmalige Gefühl zu genießen.
Nach dem Abstieg folgte der Rückmarsch ins Basislager und von
dort über mehrere Zwischenstationen der Rückflug nach Deutschland. |
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